Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Armut betrifft gerade im Süden Sachsen-Anhalts besonders viele Kinder. Sie wachsen in Familien auf, in denen das Geld hinten und vorne nicht reicht. Und wenn es knapp wird, leiden besonders die Kinder darunter. Das sehen wir zum Beispiel, wenn Grundschüler in die Schule kommen, ohne gefrühstückt zu haben. Sie sind hungrig, können sich schlecht konzentrieren. Wir sehen die Folgen von Armut auch, wenn Kinder nicht im Sportverein mitmischen, weil ihren Eltern das Geld für die Ausstattung fehlt. Wenn sie keine Trainingslager oder Ferien-Freizeiten bezahlen können. Die Kinder können nicht dabei sein, manche werden ausgegrenzt. Sie geraten ins Abseits.
Das zwölfte Jahresthema des Vereins „Wir helfen“ greift diese Situation auf: Endlich mal raus – wir helfen, damit alle Kinder dabei sein können.
Denn diese Kinder brauchen Hilfe, die sie herausholt aus dem Abseits – etwa durch Freizeitangebote oder die Teilhabe an Sport und anderem mehr. Damit auch sie dabei sein können – im sozialen Leben, im Sport, in der Schule. Nur so können sie ihre Chancen ergreifen.
Das kann durch Ihre Spenden ermöglicht werden, wie es schon in den vergangenen Jahren geschehen ist. Dadurch konnte viel bewegt und so manches Projekt zugunsten von Kindern in Not unterstützt werden. Dafür möchte ich mich bei dieser Gelegenheit herzlich bedanken.
Ich hoffe, dass Sie auch bei unserem zwölften Jahresprojekt wieder mithelfen!
Mit einem herzlichen Gruß
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Ihre Hedwig Neven DuMont
Der Verein „Wir helfen“
Im März 2001 hat die Mitteldeutsche Zeitung den gemeinnützigen Verein „Wir helfen“ ins Leben gerufen.
Der Verein unterstützt nachhaltig soziale Kinder- und Jugendprojekte in Sachsen-Anhalt und sammelt jeweils ein Jahr lang Geld für ein thematisch festgelegtes Projekt. Die Spenden werden dann von der Mitgliederversammlung verteilt. Berichte in der Mitteldeutschen Zeitung informieren über Probleme und Nöte von Betroffenen und beschreiben Einrichtungen, die Hilfe für Kinder in Not anbieten.
So hat sich „Wir helfen“ beispielsweise Straßenkindern („Traurigen Helden“), Kindern von drogenabhängigen Eltern („Verletzten Seelen“), missbrauchten und vernachlässigten Kindern, Lernbehinderten sowie behinderten und benachteiligten Kindern zugewandt.
„Wir helfen“ engagierte sich besonders, als im Spätsommer 2002 die große Flutkatastrophe Sachsen-Anhalt erreichte. In einer Sonderaktion, an der sich auch die Leser des Kölner Stadt-Anzeigers und des Express beteiligten, wurden 5,6 Millionen Euro gesammelt und an mehr als 330 Betroffene weitergereicht.
Vorsitzende des Vereins „Wir helfen“ ist Hedwig Neven DuMont, die Gattin des MZ-Herausgebers Alfred Neven DuMont. Ihr Stellvertreter ist Johannes Dörries. Kerstin Metze führt die Geschäfte.






